Screens an der Uber Arena programmatisch buchbar

Die bekannte Mercedes Benz Arena in Berlin trägt seit dem 22.03.24 offiziell den neuen Namen „Uber Arena“. Die renommierte Spielstätte, die für ihre erstklassigen Events und Konzerte bekannt ist, wird mit hochmodernen Digital-out-of-Home-Screens ausgestattet, die von Goldbach vermarktet werden.

 

Durch die Vermarktung der über 60 Screens (Marquee Signs, Mediatower, Videowalls, DCLP ) rund um die Uber Arena und die Uber Eats Music Hall (ehemals Verti Music Hall) können Werbetreibende ihre Botschaften einem hochengagierten Publikum präsentieren, das sich für Sportveranstaltungen, Konzerte und andere Events begeistert.

 

Die Marquee Signs sind 3 Standorte mit 5 Videowalls um den Uber Platz herum an der Straße/ÖPNV. Die DCLPs und die Mediatower & Videowalls befinden sich direkt auf dem Platz zwischen den Eventhallen. Die Mediatower sind bereits programmatisch angebunden und über Locatrics buchbar. Auch 3D Kampagnen sind auf den Flächen möglich.

Quelle: Goldbach Germany GmbH

FAW veröffentlicht erstes OOH! Magazin in 2024

Das erste digitale OOH! Magazin 2024 ist frisch veröffentlicht und wir freuen uns nicht nur über jede Menge spannende Insights, sondern ganz besonders darüber, dass wir von It Works Group es mit unserem Engagement auch in das Heft geschafft haben – mit einem Feature über unsere Germanys next Topmodel Rheinturm-, und (D)OOH Kampagne.

In einem Beitrag wird unsere innovative (D)OOH Kampagne rund um „Germany’s next Topmodel“ am Düsseldorfer Rheinturm hervorgehoben. Wir durften Heidi Klum und ihre Kandidatinnen nicht nur  auf klassischen sowie digitalen Werbeträgern präsentieren, nein – wir durften eine atemberaubende Vollfassaden-Projektion am Rheinturm durch unseren Mediamix perfekt machen. Die Projektion war nicht nur ein unübersehbares Highlight in unserer Heimatstadt Düsseldorf, sondern zugleich auch ein Highlight für uns.

Und als ob das nicht schon genug wäre, wurden wir gemeinsam mit Andreas Heintze von Ströer, Daniel Siegmund (Co-Founder und Managing Director der One Tech Group GmbH) und Holger Walsch (Geschäftsleiter planus media GmbH) auch nochmal in der Rubrik “OOH! – Fokus” in dem Beitrag “OOH: Starker Partner für Retail Media” erwähnt. Hier brachte unser CEO Bernd Rabsahl das Zusammenspiel von Außenwerbung und Retail auf den Punkt: “OOH-Medien sind im Retail Media Bereich eine ideale Ergänzung, insbesondere an allen Touchpoints vor der finalen Kaufentscheidung. Gegenüber anderen Retail Medien ist DOOH unübersehbar in digitaler Form vor Ort präsent – granular und flexibel nach Zeit und Einsatzgebiet buchbar.”

Neben uns gibt es natürlich noch viele weitere spannende Insights wie aktuelle Marktzahlen oder eine Einschätzung zu neuen Möglichkeiten für Programmatic Advertising, uvm.

 

Quelle: Fachverband Außenwerbung e.V.

Hier geht’s zur aktuellen Ausgabe

Neue Kooperation: Unsere Partnerschaft mit adsquare

Wir verkünden stolz unsere neue Partnerschaft mit dem renommierten Datenspezialisten Adsquare, um die Grenzen der Zielgruppenansprache für Out-of-Home-Werbung neu zu definieren.

Durch die Integration von Adsquares Audience Scoring-Technologie in Locatrics Superview (www.locatrics.com) können Werbekampagnen präziser auf Zielgruppen ausgerichtet werden, indem Bewegungsdaten und Konsumenteninsights analysiert werden.

Zusätzlich bieten wir speziell für den Retail-Bereich eine Footfall Measurement-Lösung, die es ermöglicht, Passantenfrequenzen bei Out-of-Home-Werbeträgern mit den entsprechenden Ladenbesuchen abzugleichen.

„Durch die Vollintegration der Daten in unseren Analyse-, Planungs- und Biddingprozess werden die Ergebnisse auf unserer All-in-one-Plattform Locatrics auf ein neues Level gehoben. Im intermedialen Wettbewerb wird das der gesamten Gattung Außenwerbung einen zusätzlichen Push verleihen“, sagt Lars Kirschke, CPO der It Works Group, über die Zusammenarbeit.

Tom Laband, CEO von Adsquare, betont, dass der Zusammenschluss einen großen Schritt für beide Unternehmen bedeute. „Es ist unser gemeinsames Ziel, die Kampagnen unserer Kunden mit den fortschrittlichsten Technologien und Daten zu stützen, um ihre Werbeeffizienz in der dynamischen Welt der Out-of-Home-Werbung zu maximieren. Wir sehen dies als Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit.“

EM 2024: Das neue Sommermärchen für die Medienlandschaft?

Zwischen Jubel und Strategie – Wird die EM 2024 wirklich das neue Sommermärchen für die Medienlandschaft?

Während die Fußball-EM 2024 mit großen Schritten näher rückt, steigt die Vorfreude – sowohl bei Sport- Fans als auch den Strategen der Werbebranche. TV-Sender, Verlage und Plattformen blicken dem Sport-Spektakel hoffnungsvoll entgegen. Die große Frage, die sich nun stellt und die die Redaktion von Horizont aufgegriffen hat, lautet: Wird die kommende EM wirklich das neue “Sommermärchen” für die Medienlandschaft?

Die Zeichen stehen definitiv auf Veränderung: Die Werbebranche, insbesondere Sender und Vermarkter, rüstet sich für eine deutliche Steigerung der Nachfrage nach Werbeplätzen. ZDF lockt mit attraktiven Werbepreisen für Spiele ohne deutsche Beteiligung, während RTL und die Telekom ihre Übertragungsrechte als Vorteil für Werbekunden herausstellen.

Doch das schwierige wirtschaftliche Umfeld könnte die erwartete Steigerung der Werbeeinnahmen trüben. Neben einer starken Leistung der deutschen Mannschaft sowie einer erhöhten Fan- Identifikation ist eine grundsätzlich optimistische Stimmung im Land entscheidend, ob im Werbeumfeld ein Hype entsteht.

Sollte die ersehnte Euphorie ausbleiben, könnte es lediglich zu einer Umschichtung der Werbebudgets kommen, statt zu einem wirklichen Netto-Plus.

Trotz dieser Herausforderungen wird die UEFA Euro 2024 als riesige Chance für die Werbeindustrie gesehen, um die Markenpräsenz zu stärken und die Konsumentenstimmung positiv zu beeinflussen. Verschiedene Medienhäuser und Plattformen, auch solche ohne Übertragungsrechte, sind dabei, ihre Strategien zu schärfen um ihre Werbeeffekte durch das Turnier zu maximieren. Die Erwartungen sind vielfältig, während einige einen deutlichen Umsatzanstieg erwarten, zeigen sich andere verhalten.

Bei der Frage, welche Gattungen von den Spending-Verschiebungen profitieren, sind sich zum aktuellen Zeitpunkt jedoch alle ziemlich einig: Die Broadcaster, die sozialen Medien und der Bereich (D)OOH.

Das (D)OOH hier vorläufig als Gewinner vom Platz geht, liegt vor allem an der Möglichkeit der “Ausspielung von Spielergebnissen in Echtzeit und einer flexiblen Motiv-Aussteuerung” (Marc Schäfer, Managing Partner bei Carat Deutschland GmbH (dentsu OOH). Er fasst das immense Potenzial, das digitale Außenwerbung für Ereignisse wie diese mit sich bringt, perfekt zusammen – nämlich die Euphorie des Moments einzufangen.

 

Quelle: https://www.horizont.net/medien/nachrichten/uefa-euro-2024-wie-sich-die-medien-fuer-die-fussball-em-aufstellen–und-was-sie-hoffen-duerfen-219037

Kooperation mit all eyes on screens: It Works Group bietet den TV-Boost an

Neue strategische Allianz für TV-Kampagnen-Boost: Um TV-Kampagnen datengesteuert mit DooH-Maßnahmen zu unterstützen kooperieren wir von It Works jetzt mit dem Marktanalyse-Unternehmen All Eyes On Screens.

TV ist aus vielen Werbeplänen nicht wegzudenken. Aber: Der Kanal hat auch mit Reichweitenverlusten zu kämpfen. Eine gute Ergänzung liefert dann die Außenwerbung, die in vielen Regionen bereits die Einbußen wieder gut wett machen kann.

Damit das nun noch besser und einfacher gelingt, kooperieren wir von It Works jetzt mit dem Marktanalyse-Unternehmen all eyes on screens (AEOS). So ist eine gänzlich neue Form der Kampagnenaussteuerung möglich.

Die Funktionsweise: AEOS liefert auf Stadt- und zukünftig auch auf Postleitzahlen-Ebene Daten zum TV-Konsum. Basis dafür sind TV-Insights aus über einer Million Endgeräten aus dem Vodafone TV-Universum. Wir nutzen diese Daten, um zu analysieren, ob die jeweilige TV-Kampagne auch lokal oder regional den nationalen Schnitt erreicht oder ob sie über- bzw unterperformant ist. Während die TV-Kampagne läuft, gleichen wir über unsere selbst entwickelte All-in-one-Plattform ‚LOCATRICS Superview‘ (www.locatrics.com) den fehlenden Werbedruck durch DOOH-Spots aus. Zusätzlich stellen wir AEOS die Technologie für die kartographische Visualisierung ihrer Daten bis auf PLZ-Ebene zur Verfügung.

Das Ziel: Anhand der Daten können TV-Kampagnen mittels DOOH-Einsatz gestützt werden und den Werbetreibenden helfen, ihre Produktbotschaft reichweitenstark zu platzieren. Erste Testläufe haben wir mit AEOS bereits realisiert. Für Vodafone etwa haben wir die Kampagne während der Blackweek in 50 deutschen Städten optimiert.

Mediapläne schnell und wirksam optimieren

„Der Nachweis lokaler Schwankungen bei TV-Kampagnen ist bisher aufgrund mangelnder Datendichte und -güte nicht möglich gewesen. Werbungtreibenden bietet sich so die Chance, mittels digitaler Außenwerbung ihre KPIs zu erreichen“, so Lars Kirschke, CPO von It Works. „Ein solches Zusammenspiel der beiden großen Massenmedien TV und (D)OOH zeigt exemplarisch, wie ein komplementärer Media-Einsatz aussehen kann.“

Für Werbungtreibende bieten die Insights, gepaart mit Technologie und den digital/programmatischen Möglichkeiten von (D)OOH, die Chance, ihre Pläne wirksam und kostengünstig zu optimieren. Diese strategische Option gab es bisher nicht. Deshalb planen wir auch, unseren Ansatz auf weitere Medien auszuweiten und mehr Messmethoden zu implementieren.

„Die Technologie ermöglicht eine neue Form der Kampagnenaussteuerung. Bisher konkurrierende Werbeträger können viel stärker komplementär eingesetzt werden und ihre jeweiligen Assets optimal ausspielen. Der Schulterschluss mit der IT Works Group steht exemplarisch für ein solches Vorgehen“, so Marin Curkovic, CEO bei all eyes on screens.

Wir freuen uns sehr über diesen Schulterschluss mit AEOS, die großartige Zusammenarbeit und die zukünftigen Projekte!

It Works und ProSieben setzen auf (D)OOH zum Start der neuen GNTM-Staffel 2024

Auf klassischen und digitalen Werbeträgern haben wir für das deutschlandweite Grundrauschen gesorgt. Ergänzt wurde unser Mediamix dabei durch eine außergewöhnliche Attraktion in unserer Heimatstadt Düsseldorf.

Out of Home-Werbung pusht TV: Um den Start der neuen Staffel von „Germany’s next Topmodel“ auf ProSieben optimal in Szene zu setzen, haben wir bundesweit mit einer groß angelegten Kampagne für Aufsehen gesorgt. So divers wie die neue Staffel, in der nun auch männliche Models ihr Talent unter Beweis stellen können, gestaltete sich auch der Mediamix aus klassischen und digitalen Werbeträgern. Ein regionales Highlight: Der 150 Meter hohe Düsseldorfer Rheinturm verwandelte sich in ein animiertes Kunstwerk und zog in der Rheinmetropole alle Blicke auf sich.

 

Für das Grundrauschen in ganz Deutschland während der viertägigen Laufzeit haben wir mit einer groß angelegten (D)OOH-Kampagne gesorgt: Auf City-Light-Postern, City-Light-Säulen und Megalights sowie CLP, Digital Giants, Station und Mall Video gab es die aufmerksamkeitsstarken Spots und Motive des Starfotografen John Rankin Waddell in 43 Großstädten auf 7.000 (D)OOH-Flächen zu sehen. Bernd Rabsahl: „Wer alle Menschen erreichen will, kommt an der Außenwerbung nicht vorbei.  Der Auftritt zeigt exemplarisch, wie ein gelungenes, aufmerksamkeitsstarkes Wechselspiel aus regionalen Highlights und bundesweitem Grundrauschen aussehen kann. “

Einen besonderen Akzent setze die vollflächig illuminierte Fassade des 150 Meter hohen Düsseldorfer Rheinturms: Hier posierte vollflächig Model Heidi Klum. Neben den weiblichen Bewerberinnen der Modelshow waren auch erstmals die Male Models zu sehen und der Slogan: „GNTM für alle“. Zum Schluss leuchtete das rote Logo des Fernsehsenders ProSieben in siebenfacher Ausführung.

 

Ein spektakulärer Auftritt, den der Sender anlässlich der neuen Staffel der Casting-Show „Germany’s next Topmodel“ hier hingelegt hat – zudem mit einem perfekten Timing: Geschaltet wurde die Projektion erstmals am Rosenmontag, dem jährlichen Höhepunkt der Karnevalisten. Durch ein 3D-Mapping und den Einsatz mehrerer Beleuchtungsanlagen sowie Projektoren, verwandelte sich der Rheinturm in ein animiertes Kunstwerk. Entstanden ist das Projekt in Zusammenarbeit mit der Agentur TNL aus Bielefeld. „Für unsere Show suchen wir immer wieder nach innovativen und aufmerksamkeitsstarken Ideen – auch in der Vermarktung“, sagt Steven Gill, Senior Media Manager bei ProSiebenSat.1 Media SE. „Die gigantische Projektion auf den Rheinturm in Düsseldorf zu Karneval war ein Riesenerfolg. Aber auch die begleitenden Kampagnen-Aktionen sorgten für enorme Aufmerksamkeit.“

Eyecatcher mit bundesweit starker Unterstützung – das zahlt sich aus! Innerhalb von fünf Tagen erreichte die Kampagne rund 324 Millionen Kontakte. Ob es wohl daran lag, dass der Auftakt der 19. Staffel den besten Start seit 15 Jahren hingelegt hat?

Bernd Rabsahl im Ströer-Blogformat „3 Fragen an“

Brandheiße News aus Media und Tech gibt es jeden Montag im „10 Things“ Newsletter von Ströer CORE – und das nun seit mittlerweile zehn Jahren!

In der zum Jubiläum eingeführten Blogserie „3 Fragen an“ war nun unser CEO Bernd Rabsahl zu Gast.

Bernd beantwortet hier nicht nur, wie sich der Werbemarkt in seinen Augen in den letzten 10 Jahren verändert hat – insbesondere der Mediamix – sondern auch, warum Nachhaltigkeit eine der wichtigsten Herausforderungen der Branche ist. Und er wagt einen kurzen Blick in die Glaskugel: was hält die Zukunft für den derzeit stark wachsenden Kanal (D)OOH bereit?

Wie hat sich Deiner Meinung nach der deutsche Medien- und Werbemarkt in den letzten zehn Jahren strukturell verändert, und welche Entwicklungen haben Dich dabei am meisten beeindruckt?

Die Gewichte zwischen den Mediengattungen haben sich ordentlich verschoben. Einige schneller, andere langsamer. Beeindruckt hat mich, dass trotz der Dominanz internationaler Großkonzerne immer wieder nationale Champions mit Innovationen und guten Lösungen überzeugen konnten.  Stichwort Diversity: immer wieder erscheinen neue leistungsstarke Independents, die den Markt ebenfalls treiben.

 

Was sind die aktuell wichtigsten Herausforderungen in der deutschen Medien- und Werbebranche, insbesondere in Anbetracht der rasanten Veränderungen durch die Digitalisierung?

Zu den aktuellen Herausforderungen zählen definitiv Messbarkeit und Nachhaltigkeit. Zudem ist die Digitalisierung in der Branche unterschiedlich hoch ausgeprägt. Diese Abweichungen erschweren die Prozessoptimierung in vielerlei Hinsicht.

Skalierbarkeit wird immer wichtiger, da jeder Euro Werbeinvestition – gerade in der aktuellen Zeit – gut angelegt werden muss und daher der optimale Mix eine immer entscheidendere Rolle spielt.  Nachhaltigkeit ist und bleibt ein wichtiger Aspekt bei allen Investitionsentscheidungen, um die Akzeptanz der Verbraucher und Bürger zu gewinnen. Wir sind ständig auf der Suche nach nachhaltigen Partnern und Lösungen, um uns auch in diesem Bereich weiterzuentwickeln.  Natürlich sieht sich die Werbebranche auch mit Themen wie Fake News und dem „Cookie-Aus“ konfrontiert. Der Bereich Außenwerbung ist davon, aufgrund seiner Eigenschaften wie Transparenz und Nachverfolgbarkeit, jedoch nicht betroffen.

 

Wenn Du einen Blick in die Glaskugel werfen könntest: Welche Innovationen oder Entwicklungen würdest Du Dir für die Zukunft des deutschen Medien- und Technologiemarkts wünschen, welche hältst Du für wahrscheinlich?

Wünschenswert wären weniger Auflagen und Reglementierungen in vielen Bereichen der Wirtschaft. Perspektiven und Innovationen muss man Raum lassen und Menschen ermutigen, etwas zu riskieren. Medienübergreifende Leistungsdaten und einfache Planungs- und Buchungstools sind außerdem zukünftig nicht mehr wegzudenken.

Was die Toollandschaft angeht, bin ich sehr optimistisch, dass sich mit der Integration der richtigen Daten in den richtigen Tools und einem ordentlichen Schuss Kreativität und Mut immer bessere Kampagnen umsetzen lassen.  Meine Prognose: Wir werden wahrscheinlich mehr 3D-Animationen sehen, die Verbindungen von realer und digitaler Welt (Stichwort Apple Lens; Einbindung von Avataren etc.) sowie Interaktivität von Medien und Social Media.

Für (D)OOH heißt das: Der Aufbau von weiterem Inventar wird fortschreiten. Ich rechne ebenfalls mit mehr Marktpartnern, auch aus dem europäischen Ausland. Die stetige Weiterentwicklung von Planungstools und Datenintegration wird zudem zu effizienteren Kampagnen führen. Ich blicke also sehr zuversichtlich in die Zukunft der (digitalen) Außenwerbung.

OOH 2024 – Ohne Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz geht es nicht

An Nachhaltigkeit und Künstlicher Intelligenz kommt die gesamte Mediabranche und somit auch die Außenwerbung nicht mehr vorbei. Denn der Anspruch der Werbekund*innen umfasst mittlerweile mehr als nur Kreativität und Präsenz.

Im intermedialen Nachhaltigkeitsvergleich punktet der Kanal mit einer weitgehend positiven Ökobilanz – und diverse Angebote, die die Mediaplanung in Zukunft noch „grüner“ machen, sind bereits vorhanden. Und auch Künstliche Intelligenz birgt großes Potenzial für die gesamte Branche. Denn die Superintelligenz ermöglicht nicht nur eine Entlastung in verschiedenen Arbeitsbereichen, sie kann auch die Wirkung von Out-of-Home-Kampagnen maßgeblich steigern und somit den Aufwärtstrend von OOH weiter unterstützen.

Im aktuellen OOH! Magazin durften Bernd Rabsahl und Lars Kirschke ihre Einschätzungen und Prognosen zu den Top-Themen gemeinsam mit anderen Expert*innen teilen.

Hier geht’s zu den Artikeln:

https://ooh-magazin.de/2023-04/20/index.html

https://ooh-magazin.de/2023-04/34/index.html

Quelle: Fachverband Außenwerbung

Mit Optimismus und neuen Ideen ins neue Jahr – so wird (D)OOH 2024 rocken!

(D)OOH kann auf ein sehr positives letztes Jahr zurückblicken. Und das ist doch die perfekte Ausgangslage, 2024 an diesen Erfolg anzuknüpfen.

Wir sind uns sicher: In diesem Jahr wird der Werbekanal noch einen draufsetzen. Natürlich haben auch wir uns ausgiebig Gedanken gemacht, wie man bestmöglich vorbereitet und mit einer zukunftsorientierten sowie nachhaltigen Mediaplanung das Jahr meistern kann.

Social Media, neu entstehende Media-Packages aus kleinen Independents und großen Playern, Nachhaltigkeit, 3D-Motive, oder auch der allgemeine Ausbau von digitalen Werbeflächen – das alles sind Themen, die die Branche in den nächsten zwölf Monaten maßgeblich beschäftigen werden.

Welche Trends die digitale Außenwerbung besonders prägen und weiter antreiben werden, hat unser CEO Bernd Rabsahl in einem Jahreskommentar für invidis consulting GmbH zusammengefasst.

1. Social Media triggert DooH

Social Media und DooH sind das perfekte Match: Eine Verbindung zwischen beiden ermöglicht eine komplementär vernetzte Mediaplanung, die zudem die Marken-Interaktion fördert – etwa durch Social Media-Inhalte in Echtzeit auf digitalen Werbeflächen.

Ein Beispiel dafür ist der Anbieter Ocean Outdoor mit „Deepscreen Alive“: Verbraucher:innen können ihr Smartphone mit dem Screen verbinden und so unmittelbar mit diesem interagieren. Ein Wow-Effekt, der die Reichweite der Kampagnen durch Social Media stark potenziert. Echtzeit-Inhalte, Benutzerinteraktion, Kontinuität und gezielte Werbung – die Wechselwirkung wird in der Mediaplanung eine große Rolle spielen.

 

2. Nachhaltigkeit ist auch 2024 das Top-Thema

Nachhaltigkeit wird in den nächsten Monaten in den Mediaplänen massiv Einzug halten. Vielfältige Emissionsausgleichsprogramme kommen bereits zum Einsatz, weil es ethisch richtig ist und Kunden es auch fordern. Doch ein einheitliches Verfahren und auch die nötige Transparenz fehlen bis dato. Dies muss sich jetzt ändern. Der Streit um die EU-Richtlinie CSRD, der durch Tüv und Dekra befeuert wird, zeigt: Nachhaltiges Handeln wird zukünftig nur dann ausreichend sein, wenn der entsprechende Nachweis anhand klarer Kriterien erbracht wird. Dafür brauchen wir Standards, die alle einhalten. Einzellösungen stiften hier eher Verwirrung, wir brauchen ein Branchen-Commitment.

 

3. 3D-Motive heben Außenwerbung auf ein neues Level

Der internationale Trend, Außenwerbeflächen mit spektakulären 3D-Motiven zu bespielen, hält jetzt auch in Deutschland Einzug. Es gibt mittlerweile immer mehr Großwerbeflächen an hochfrequentierten Orten, an denen das 3D-Erlebnis buchbar ist. Ein Beispiel ist die Mercedes-Benz-Arena in Berlin. Doch auch in den digitalen Deluxe- und City-Netzen oder Public-Video-Standorten von beispielsweise Ströer sind mittlerweile DooH-Kampagnen in 3D möglich. Und 3D-Content ist nicht nur ein echter Eyecatcher, er sorgt auch für Gesprächsstoff bei den Menschen. So wird Werbung wieder Talk of the Town.

 

4. Ausbau der digitalen Flächen

Mit der Digitalisierung der Bahnhöfe in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg durch riesige Screens entstehen 2024 neue Highlights. Aber auch kleinere Städte und Gemeinden rüsten in Sachen DooH auf. So geschehen in der gut 7.000-Einwohner-Gemeinde Ruhpolding in Oberbayern. Der Wintersport-Hotspot setzt seit diesem Jahr auf sieben Displays.

Aus Media-Sicht erkennen Vermarkter hier nun ebenfalls das große Potenzial des Mediums in Sachen Flexibilität und Echtzeit-Aussteuerung auch abseits der großen Metropolen – das schafft Vergleichbarkeit mit allen anderen digitalen Medien. Den Städten und Gemeinden steht wiederum ein weiterer Kommunikationskanal für Bür-gerdialog wie Touristeninformation zur Verfügung. Win-win also.

 

5. Zusammenspiel bei (D)ooH von großen Playern und Independents

Und: Außenwerbung wird divers. Zu den großen Playern gesellen sich kleinere leistungsstarke Independents. In Kombination ergeben sich daraus neue Media-Packages. So etwa umgesetzt bei der Sportmarke „New Balance“ anlässlich des Berlin-Marathons: Bei der Außenwerbe-Kampagne, die in der ganzen Stadt digital wie analog sichtbar war, kamen neben den großen Ver-marktern wie Walldecaux auch kleine Spezialanbieter zum Zug, wie Steini mit Bannern oder Limes mit LED-Screens. 2024 werden solche Kombis immer öfter eingesetzt.

Aber: Wir brauchen Plattformen, auf denen alle Angebote – digital wie analog – transparent und im direkten Vergleich buchbar sind. Am besten auch mit einer (D)ooH-Kanäle übergreifenden Reichweitenerhebung. Nur so können wir unser erklärtes Ziel, zehn Prozent Marktanteil an den gesamten Werbeerlösen zu erzielen, schaffen.

It Works Group setzt neuartige multi-Channel Marketingkampagne für BMW um

Hierfür bringt BMW mit It Works Group, iProspect, NFQ und Deutschlands größtem (D)OOH Vermarkter Ströer eine innovative, datengetriebene, in Echtzeit ausgespielte Kampagne auf die Straße, die den innovativen Charakter und neuen Features des BMW i5 gerecht wird: Sie passt sich dynamisch und in Echtzeit an den jeweiligen Verkehrsfluss an. Das Projekt ist hierzulande bisher einzigartig.

Das Ziel: Gezielte Ausspielung wechselnder Motive und Motivanzahlen nach aktueller Verkehrslage in den Rush-Hour-Zeitenschienen für über 200 Standorte in deutschlandweiten Großstädten.

Im Rahmen der Ausspielung, wurde die Kampagne mit der auf (D)OOH spezialisierten DSP Locatrics der It Works Group programmatisch umgesetzt. Zur optimalen Erreichung der definierten Zielgruppe, wird diese datenbasiert erfasst und mit einem granularen Geotargeting und den entsprechend relevanten Public Video Roadside Screens verschnitten.

Was ist neu?

Datengetriebe Ansätze sind im digitalen OOH-Bereich bereits etabliert, allerdings basieren diese Ansätze bisher nur bspw. auf meteorologischen Daten. Ein datengetriebener Werbeansatz auf Basis von Live-Verkehrsdaten mit wechselnden Werbemitteln je Verkehrslage (Stau oder fließender Verkehr) wurde bisher nicht umgesetzt

Was ist innovativ?

In Zusammenarbeit mit NFQ haben wir Google Live Daten für das Verkehrstracking genutzt. Der Einsatz von Live-Verkehrsdaten gibt uns die Möglichkeit, minutengenau die Werbemittel an jedem digitalen Public Video Roadside-Standort in Deutschland auf die aktuelle Verkehrslage in der jeweiligen Straße anzupassen. Diese punktgenaue, situative Ausspielung im Verkehrsumfeld stellt eine radikale Innovation dar.