Diversity hält jetzt auch in der Außenwerbung Einzug

Immer öfter setzt sich in der (D)OOH-Mediaplanung ein filigraner Mix aus etablierten Playern und neuen Independents durch. Der Branche gibt das Auftrieb. Doch für die nächste Stufe braucht es entsprechend übergreifende Buchungsplattformen und eine einheitliche Währung, schreibt It Works-CEO Bernd Rabsahl in seinem Gastbeitrag der HORIZONT.

Wer Mitte/Ende September ganz gemütlich durch Berlin schlenderte, musste fast schon ein schlechtes Gewissen bekommen. Überall kündigte sich der Berlin Marathon an. Kann nur heißen: Sneaker aus, Laufschuhe an. Schon am Bahnhof begrüßte einen etwa die Sportschuhmarke New Balance großflächig mit Läufer-Motiven und dem Statement “Run your way”. Die Außenwerbe-Kampagne setzte sich mit ganz unterschiedlichen Motiven in der ganzen Stadt fort. Digital, analog, programmatisch oder auch ganz klassisch.

Schön – ein aufmerksamkeitsstarker Auftritt zum richtigen Zeitpunkt, im richtigen Umfeld. Aber das eigentlich besondere spielte sich hinter den Kulissen ab: Bei Mediaplanung und –schaltung kam ein breiter Mix aus großen Vermarktern und kleinen, agilen Playern zum Einsatz. Walldecaux etwa sorgte für ein flächendeckendes Grundrauschen. Darüber hinaus kamen aber einige Spezialanbieter zum Zuge: Limes mit LED-Screens, Poster und Banner von Steini oder auch die Premium-Platzierungen von Hygh.

Neu ist die Mechanik nicht, doch bemerkenswert ist, mit welcher Vehemenz sie gerade im Mediamarkt ausgerollt wird. Bei der Kampagne der Badischen Unfallversicherung beispielsweise war es ein Mix aus Ströer, Goldbach auf der einen Seite und Airtango, DIGOOH auf der anderen Seite. Der Zahlungsdienstleister Stonex setzte neben Ströer auch auf den DOOH-Anbieter ECN, der ganz gezielt seine Flächen an den Bürotürmen vermarktet.

Die neuen Independents ergänzen die Majors

Im besten Sinne wird Außenwerbung also gerade divers: Zahlreiche kleinere “Independent”-Player ergänzen immer öfter die OOH-Mediapläne rund um die großen Majors. Die haben den Markt bereitet und – in einem der letzten Wachstumsmärkte der Werbebranche – neue Anbieter angelockt. Wie in der Musikindustrie stehen die OOH-Independents für eine neue Vielfalt im Markt, sie leuchten Ecken aus, die die Großen bis dato nicht im Blick hatten. Sie ergänzen mit speziellen Touchpoints die OOH Landschaft und heben die Attraktivität der gesamten Gattung – etwa mit Screens in den Schaufenstern des Einzelhandels, mit digitalen Flächen an den Schnellladestationen oder auch audiounterstützten Bildschirmen in Kiosken. Aus den bisherigen Underdogs werden relevante Ergänzungsprodukte oder gar Kernprodukte – je nach Ausrichtung der Kampagne. Doch anders als in der Tonträger-Industrie zeichnet sich eine Übernahmeschlacht noch nicht ab. Beide ergänzen sich.

Für Werbungstreibende ist das zunächst eine gute Nachricht: Die Vielfalt an innovativen Touchpoints, qualitativen Werbeträgern und gut gepflegten Werbeträger-Daten hebt die Leistungsfähigkeit der Branche im intermedialen Vergleich. Der intramediale Wettbewerb fördert Innovation und sorgt für marktgerechte Preise. Das ist ein wichtiger Etappensieg, aber noch gibt es einiges zu tun.

Im besten Sinne wird Außenwerbung also gerade divers: Zahlreiche kleinere ‘Independent’-Player ergänzen immer öfter die OOH-Mediapläne rund um die großen Majors. Unser erklärtes Ziel, zehn Prozent Marktanteil an den gesamten Werbeerlösen zu erzielen, schaffen wir nur, wenn wir jetzt zwei zentrale Herausforderungen lösen:

1. Wir brauchen Plattformen, auf denen alle Angebote – digitale wie analoge – gleichberechtigt, einfach und transparent buchbar sind, mit vergleichbaren Leistungswerten. Nur unter dieser technologischen Prämisse können wir der Gattung einen weiteren kräftigen Push geben.

2. Schön wäre, wenn die Anbieter und Verbände sich auf eine analog-digital OOH-übergreifende Reichweitenerhebung einigen können. Das wird das Medium OOH mit Sicherheit weiter stärken.

It Works-Ranking: Hamburg ist Hauptstadt der digitalen Außenwerbung

Hamburg ist deutlich vor Berlin und München die führende Metropole, wenn es um digitale Außenwerbung geht. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Auswertung der It Works Group. Wir haben hierfür diverse Faktoren wie DOOH-Werbemöglichkeiten auf städtischem und privatem Grund, Screendichte, Flächenabdeckung, Option auf großformatige Inszenierungen, die Kontakte in Abhängigkeit zur Einwohnerzahl sowie auch die Genehmigungspolitik für digitale Außenwerbeflächen der Städte herangezogen.

 

Insgesamt holt die Hansestadt 91 von 100 Punkten. Bei der Anzahl der Werbescreens ist sie mit insgesamt 1.295 Flächen deutlich führend. Vor allem aber: 809 dieser Screens stehen auf öffentlichem Grund – in Straßen und Fußgängerzonen. Pro durchschnittlicher Kampagne werden hier ca. 11,5 Millionen Werbekontakte erzielt: Spitze. In Berlin, zweitplatzierte in dem Ranking (84 Punkte), sind es nur 654 Screens mit rund 7,2 Millionen Kontakten, in Frankfurt gibt es gar keine digitalen Werbeflächen auf öffentlichem Grund. „Die digitalen Werbemöglichkeiten im öffentlichen Raum sind ein wesentlicher Indikator, wie offen bzw. restriktiv Städte dem Digital Out of Home-Markt gegenüberstehen. Oftmals wird vergessen, dass DOOH jedoch auch ein wichtiger Baustein für die Bürgerkommunikation sein kann. Als Informationskanal für Veranstaltungen und Events mag das erst einmal nice-to-have sein – mit der Möglichkeit, im Ernstfall vor Gefahren warnen zu können, kommt jedoch auch ein Sicherheitsaspekt dazu. Vor diesem Hintergrund ist die Haltung von Städten wie Frankfurt mindestens diskussionswürdig“, so Lars Kirschke, Geschäftsführer (CPO) der It Works Group.

Bahnhöfe in München und Stuttgart als DOOH-Treiber

Hinter Hamburg und Berlin platziert sich München mit 81 von 100 möglichen Punkten. Das große Asset der Isarmetropole sind die vier Bahnhöfe Hauptbahnhof, Marienplatz, München Ost und Karlsplatz, die wöchentlich 17,8 Millionen Kontakte garantieren. In Summe kommt München auf 585 Screens und über 18.339 Kontakte pro tausend Einwohner.

Als der frequenzstärkste DOOH Einzelstandort geht jedoch der Hauptbahnhof in Stuttgart hervor. Bei einer Belegung der 20 Screens lassen sich hier 6,4 Mio. Kontakte pro Woche erzielen. Das bringt Stuttgart insgesamt auf 22.453 Kontakte pro tausend Einwohner – mehr als jede andere Stadt – und sorgt für Platz 4 im Gesamtranking (76 Punkte). 

 

Leipzig mit Potenzial

Das größte Potenzial bescheinigt die It Works-Auswertung der sächsischen Stadt Leipzig – die 94 Screens (insgesamt 194) im öffentlichen Raum sind ein echter Reichweitenbooster. Als eine der wenigen Metropolen erzielt Leipzig mehr als die Hälfte der Kontakte (3,1 Millionen) über die an Straßen und in Fußgängerzonen positionierten DOOH-Screens. 

 „Einige Städte haben bereits die Bedeutung von DOOH als wirtschaftsstarken und weiterhin wachsenden Werbekanal erkannt. Berlin und gerade Leipzig, das sich sehr experimentierfreudig dabei zeigt, Screens in das Stadtbild zu integrieren, dürften hier zeitnah wie Hamburg das Potential ausschöpfen,“ resümiert Kirschke. „Für Frankfurt jedoch sollte das Ergebnis definitiv ein Weckruf sein, Restriktionen zu lockern. Sie vergibt sich sonst die Chance für eine bürgernahe und reichweitenstarke Kommunikation.“

Lars Kirschke, Geschäftsführer (CPO) It Works Group

It Works und Carat starten Kampagne für neues Produkt von Kraft Heinz

Unter dem Motto „Dein Heinz zum Kochen“ unterstützen wir die Kraft Heinz Group beim Launch ihres neuen Produktes Heinz Tomato Frito, eine in mediterranen Ländern, insbesondere in Spanien, beliebte Grundlage vieler Gerichte. In klarer Abgrenzung zum bekannten Heinz Tomatenketchup, soll Tomato Frito als neues Produkt im deutschen FMCG-Markt eingeführt und langfristig etabliert werden.

Bisher ist die Firma Kraft Heinz hauptsächlich bekannt für Tomatenketchup. Es musste also ein völlig neuer Ansatz her, der aber dennoch auf die bekannte Marke einzahlt. Deshalb haben wir uns für eine breite Bandbreite an Werbemaßnahmen entschieden. Unter dem Motto “Dein Heinz zum Kochen” entstand eine völlig neue Kampagne mit medialer Unterstützung von Carat.

Zunächst legte die Kampagne den Schwerpunkt auf den Produktlaunch und Abverkauf: Neben dem Motiv zum Launch des Produkts machte auch ein im Lebensmitteleinzelhandel ausgespieltes Motiv auf eine Cashback Aktion aufmerksam.

Sichtbar war die Kampagne auf Screens in 500 Rewe-Märkten und via programmatischer Ausspielung auf PV Giant in Düsseldorf sowie Edeka-Screens in den Top 20 Städten. Dazu kamen klassische Großflächen an Märkten in Städten ab 500 Tsd. Einwohner*innen. Für Städte ab 250.000 Einwohner*innen setzten wir auf Retail TV.

Bis Ende Oktober läuft noch Phase zwei, die mit dem Imagemotiv „Dein Heinz zum Kochen“ die Frito-Reihe vom Tomatenketchup abheben soll:

Dafür wurde das Motiv auf Einkaufwagenwerbung in Edeka- und Rewe-Filialen in Städten unter 250. Tsd. Einwohner*innen, klassischen Riesenpostern in acht Top-Städten und Roadside-Screens in Berlin, Essen, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Stuttgart, München ausgespielt. Abgerundet wurde der Mediamix mit programmatisch bespielten digitalen City-Light-Postern im Umkreis von 1,1 km um die Stadtzentren von Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München.

First Mover-Umsetzung zum Kampagnenauftakt: It Works Group und NetDüsseldorf feiern DOOH-Premiere auf dem Streamliner in Düsseldorf!

Klares Highlight der Launch-Kampagne war die erstmalige Belegung des Streamliners des Anbieters Outsite Media, Deutschlands größter full-motion Digital Screen am Kö-Bogen 2 auf der beliebten Shoppingmeile an der Schadowstraße. Mit neuster state-of-the-art Technik bietet der 335 m² große Streamliner eine Plattform für spektakuläre Markenauftritte. Um den Effekt zu verstärken, wurde das Motiv zusätzlich auf Screenbikes im direkten Umkreis um den Streamliner herum ausgespielt.

 

Ziel ist es, das eigene Glasfasernetz ab dem 1. Quartal 2024 in allen Düsseldorfer Stadtgebieten anzubieten und die dortigen Haushalte mit High-Speed-Internet auf Basis von eigenen Glasfaseranschlüssen zu versorgen.

Die Verfügbarkeit des Düsseldorfer Netzanbieters startete Anfang September zunächst in der Stadtmitte und in Flingern. Zum gleichzeitigen Launch der Marke bespielte die It Works Group in Zusammenarbeit mit add2 wichtige Knotenpunkte innerhalb des freigeschalteten Gebiets mit einer großangelegten (D)OOH-Kampagne im Mediamix. Die Düsseldorfer Zielgruppe wurde somit zur richtigen Zeit am richtigen Ort unter anderem mit Großflächen, Ganzstellen, digitalen Outdoor-Screens und Haushaltsdirektverteilung auf den neuen lokalen Netzanbieter aufmerksam gemacht.

 

Die NetDüsseldorf GmbH ist eine vollfinanzierte eigenständige Tochter der NetCologne GmbH. Schon länger in Düsseldorf aktiv, will das Unternehmen nun unter der eigenen Marke selbstständig werden.

Bernd Rabsahl über holistische Planung in der digitalen Welt

DOOH überzeugt seit Jahren mit kontinuierlichen Wachstumsraten. Warum zusätzlich analoges OOH in die moderne Mediaplanung eingebunden werden sollte, erklärte unser CEO Bernd Rabsahl auf der IDOOH-Konferenz:

Auf der diesjährigen 2. IDOOH Konferenz 2023 hat Bernd Rabsahl aktuelle Trends zur Marktentwicklung und Statements zur Relevanz von holistischen Ansätzen, also die Kombination von OOH und (P)DOOH, am Beispiel unserer neuen All-in-One-Plattform LOCATRICS vorgestellt.

Präsentiert wurden unter anderem die Marktanteile für DOOH und Programmatic, die seit Jahren kontinuierlich wachsen. Neue DOOH-Locations werden erschlossen, analoge Plakate durch Screens ersetzt. In der Konsequenz wandert auch das Werbebudget in Richtung DOOH.

Digital only wird es in den nächsten zehn Jahren nicht geben

Doch obwohl DOOH seit Jahren mit kontinuierlichen Wachstumsraten überzeugt, sprechen die Zahlen aus unserem Haus eine andere Sprache: Selbst 2023 hat analog noch einen signifikanten Anteil. 43 Prozent aller Buchungen sind Hybrid, bestehen also aus einer Kombination aus DOOH und analogem OOH. Diese 43 Prozent machen immer noch rund 90 Prozent der Umsätze aus. Bernd Rabsahl: „Große nationale Werbetreibende haben nahezu alle sowohl digitales als auch analoges Inventar dabei.“ Digital only wird es also in den nächsten zehn Jahren nicht geben.

Betrachtet man die Entwicklung, so führt DOOH vor allem zu einer Erweiterung des Kundenkreises. Viele unserer neu gewonnenen Kunden kommen vor allem aus dem lokalen Sektor. Damit aus diesen, meist kleineren Kunden auch lukrative Kunden werden, haben wir ein großes Ziel: Hybride Kampagnenplanungen mit programmatischer Anbindung des gesamten digitalen und analogen OOH-Inventars. Nur so können wir flächendeckend und effizient einen großen Kundenstamm bedienen. Denn trotz vieler Innovationen und neuen digitalen Screens und Standorten sehen wir immer noch eine zweigeteilte Welt: Die klassischen Großflächenbuchungen bleiben nicht aus, sondern sind weiterhin wichtiger Bestandteil in den Mediaplänen vieler Kunden. Oder wie Bernd Rabsahl sagt: „Wir müssen auch immer noch eine Verbrauchermarktplanung in Wetzlar am Netto machen“

Für eine zukunftsfähige OOH-Planung, die alles umfasst, werden Daten eine noch wichtigere Rolle spielen. Bernd Rabsahl: „Viele meinen, dass Daten nur für digital wichtig sind, wir sagen aber, dass sie auch für OOH spannend sind.“

DOOH first

Der Anteil digitaler Werbeträger steigt weiter an und gilt als Wachstumstreiber schlechthin. Deshalb aber nur noch in DOOH-Dimensionen zu denken, ist unserer Meinung nach der falsche Ansatz. Bernd Rabsahl: „Wir haben viel analog gedacht, jetzt muss man aus dem Digitalen heraus denken.“ Analoge und digitale Werbeträger sind keine konkurrierenden Medien, sondern – gemeinsam gedacht – der Schlüssel für Hochleistungskampagnen (und zufriedene Kunden). Unser Ziel ist deshalb der hybride Einsatz von analoger und digitaler Außenwerbung in Kombination mit Programmatic.

It Works Group startet Locatrics Superview: Die erste Plattform für programmatische DOOH und OOH-Medien

It Works Group launcht neuen Standard für die Kampagnensteuerung von Out-of-Home Medien: Die selbst entwickelte All-in-one-Plattform Locatrics Superview (www.locatrics.com) ermöglicht ab sofort die programmatische Planung sowie den programmatischen Einkauf aller Out-of-Home Medien aus einer Hand. Der Clou: Locatrics Superview bezieht die klassische Außenwerbung in den programmatischen Buchungsprozess mit ein. Damit lassen sich mobile, digitale als auch klassische Außenwerbung über eine Technologie planen und aussteuern.

 

Locatrics Superview ist als eine offene Standardplattform konzipiert und kann dementsprechend von allen Marktteilnehmern genutzt werden – damit auch von Werbungtreibenden und Agenturen, die bisher nicht mit It Works zusammengearbeitet haben. „Für die gesamte Außenwerbung ist dies ein großer Schritt nach vorn, weil damit ein ganzheitlicher Kampagnenansatz möglich ist. Locatrics Superview schafft eine bessere intramediale Vergleichbarkeit und legt so die komplementären Wirkungsweisen der digitalen und analogen OOH-Werbeträger offen. Dieses Zusammenspiel wollen wir bestmöglich orchestrieren“, so Bernd Rabsahl, CEO der It Works Group. “Locatrics Superview ist eine anbieterübergreifende Lösung, die alle Bedürfnisse aus dem Markt abdecken soll. Jedes Feedback aus der Branche ist willkommen und hilft bei der Weiterentwicklung der Plattform.”

 

Novum für den gesamten Public Media-Markt

Locatrics Superview vereint die Vorzüge eines datengestützten Planungstools (DMP + Planner) mit den Vorteilen einer Demand-Side-Plattform (DSP) zur Aussteuerung von Werbeinventar.

 

Die Plattform ist an alle gängigen Sell Side Plattformen (SSP) angeschlossen – von Broadsign über Ströer SSP, SSP1 bis VIOOH  – und greift auf die Flächen aller relevanten Vermarkter zurück. Für die Mediaplanung nutzt It Works u.a. selbst erhobene sowie auch sekundär ermittelte Verhaltensdaten der User. Basis hierfür sind beispielsweise Behaviour- und Mobilitätsdaten sowie Wohnumfelddaten, die in der Locatrics Superview-DMP eingespeist sind.

 

Locatrics Superview wurde von der It Works-Tochterfirma EASYmedia unter Federführung von Geschäftsführer Arndt Henkel entwickelt. „Mit der Plattform haben wir eine easy-to-use-Lösung für die Branche geschaffen, die die programmatischen Buchungslogiken von DOOH mit denen der klassischen Außenwerbung verbindet und zugleich Mobile mit einbezieht. Für den gesamten Public Media-Markt ist das ein Novum“, so Henkel.

Weitere Infos unter: www.locatrics.com

SevenOne Media und It Works Group starten Doppelkampagne für ProSieben und Sat1

In der neuen ProSieben Show “Wir gegen die!” laden Carolin und David Kebekus zu Deutschlands erster Geschwister-Show ein und treten an vier Abenden gegen prominente Geschwisterpaare an. In der zweiten Staffel von „Zurück in die Schule“ mit Moderator Jörg Pilawa werden prominente Gäste ausschließlich von Grundschüler*innen unterrichtet und auf die Probe gestellt.

Um die Zielgruppe im Vorfeld auf beide Serienhighlights aufmerksam zu machen, starteten SevenOne Media und It Works Ausssenwerbung eine großangelegte Doppelkampagne mit City-Light-Postern, City-Light-Säulen, Megalights und klassischen Großflächen. Digital wurde die Kampagne durch nationale Public Video Screens sowie Riesenposter in einigen deutschen Großstädten ergänzt.

Warum Out-of-Home eine KI-Agenda 2024 braucht

Außenwerbung muss schnell ein gemeinsames, anbieterübergreifendes Verständnis zur Implementierung von KI-Lösungen entwickeln. Sonst droht die Branche im intermedialen Wettbewerb zurückzufallen, meint It Works-CEO Bernd Rabsahl in seinem Gastbeitrag bei HORIZONT Online.

Außenwerbung kommt in Sachen KI voran: McDonald’s und Burger King battlen sich mithilfe von ChatGPT, die Schweizer FDP setzt im Wahlkampf auf KI generierte Motive, auch Kreationstests funktionieren schon jetzt mithilfe von KI. Wir haben erste Cases. Doch im internationalen intermedialen Vergleich liegen wir hinten, spätestens seitdem Google und Facebook (ausgewählten) Kunden schon die gesamte Werbekaskade per KI anbieten – von der Motiverstellung über die Planung und Schaltung bis zur Evaluierung. Das wird das Kräfteverhältnis im Werbemarkt, so ist zu befürchten, weiter verschieben. Schon jetzt verzeichnen die US-Multis wieder steigende Werbeumsätze.

KI wirkt wie ein zusätzlicher Booster, weil Tools wie Googles Performance Max mit einer leichten Handhabung auch den zahlreichen KMUs den Einstieg in die Werbung ermöglichen beziehungsweise das Handling erleichtern. Und weil sie, Alphabet und Meta, mit ihren Walled Gardens quasi eine Monopolstellung haben, auf Markt-Usancen und –Standards keine Rücksicht nehmen brauchen. In Summe wirkt das selbstverstärkend.

Damit steigt der Handlungsdruck auf alle weiteren Werbeträger – auch auf die Außenwerbung. Gut: Wir bringen die grundsätzlichen strukturellen Voraussetzungen mit, von der technologischen Entwicklung zu profitieren. Außenwerbung ist im Aufwind: Als einzige große Mediengattung verzeichnen wir aktuell laut Nielsen nennenswerte Zuwächse (plus 6 Prozent). Wesentlich, weil Außenwerbung immer mehr Flächen digitalisiert, immer mehr Kampagnen programmatisch ausspielt und die Wechselwirkungen mit anderen Medien, insbesondere Mobile, nutzt. Damit decken wir den gesamten Public-Media-Sektor ab.

Schlecht: Wir neigen dazu, uns zu verzetteln. Der lange Weg zu einer einheitlichen Währung ist ein Beispiel dafür: Der IDOOH-Vorgänger DMI hat die “Private & Public Screens”-Studie entwickelt, Ströer ist mit einer eigenen Reichweitenwährung am Markt. Media Frankfurt, der Werbevermarkter des Flughafen Frankfurt, launchte vor knapp zwei Jahren mit  JCDecaux die neue Airport-Währung Airport Audience Measurement (AAM), und aus der MA Plakat wurde die MA Out of Home. Vielfalt im Markt ist für unsere Kunden wünschenswert. Auf Gattungsebene ist sie Gift, weil die Harmonisierung der unterschiedlichen Ansätze Zeit kostet und wir im intermedialen Wettbewerb zurückfallen. Das kostet dann Werbegeld.

Es ist im Interesse der gesamten Branche zu hoffen, dass wir diesen Fehler mit der Implementierung von KI-Lösungen nicht machen. Diese neue gigantische Herausforderung können wir nur gemeinsam meistern. Sonst entstehen Doppelstrukturen und Einzellösungen und damit Zeitverluste. Die aktuelle technologische Entwicklung in unserem Segment gibt dabei Anlass zu Optimismus: Im Programmatic-Bereich haben mit den DSPs und den SSPs neue Layer die Verwertungskette ergänzt. Plattformen, die von allen in der Branche genutzt werden können. Eine solche technologisch agnostische Offenheit hat uns im Werbemarkt einen kräftigen Schub gegeben.

Sie wäre auch beim Thema KI wünschenswert. Angefangen bei Predictive-Analysen über Konsumenten-Bewegungen, Kreativlösungen mit entsprechend vorausgelagerten Tests bis zu komplett KI basierten programmatischen Schaltungen und Abrechnungen. Hier brauchen wir schnell eine Interoperabilität, also eine rasche Verständigung über technische Normen.

Das zu fordern, ist zweifellos um ein vielfaches einfacher als es umzusetzen. Aber es ist hoffentlich ein Gedankenanstoß, ein erster Schritt zu einer gemeinsamen KI-Agenda 2024. Weniger als eine blumige Vision, sondern vielmehr als einen gemeinsamen strategischen Ansatz, wie wir das Thema KI strukturiert angehen und vor allem auch implementieren wollen. Sonst rollt noch mehr Werbegeld Richtung Meta und Google.

DigitalCityNet jetzt auch in Düsseldorf buchbar

Nach Kö, Schadowstraße und Carlsplatz sind ab sofort digitale CLP von Walldecaux auch an 10 hochfrequentierten Standorten in der Altstadt buchbar. Auf den zusätzlichen 18 Flächen sind Kampagnen jetzt noch sichtbarer und lassen sich flexibler buchen sowie datenbasiert und in Echtzeit aussteuern.

Insgesamt stehen somit 67 digitale Screens in Düsseldorf zur Verfügung. Weitere Flächen im Stadtgebiet sind bereits in Planung.

Quelle: Walldecaux

Ralf Stoffel, Ex-Kinetic-COO, tritt in die Geschäftsleitung der It Works Group ein

Hochkarätige Verstärkung für unser Management: Ralf Stoffel, zuvor Geschäftsführer der GroupM-Tochter Kinetic, startet diesen Monat in der Geschäftsleitung der It Works Group. In seiner neuen Funktion wird sich Stoffel gemeinsam mit Laura Niemann, ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung, vor allem um die Betreuung der Dentsu-Gruppe kümmern, die in der It Works-Tochter MAIS (Marketing-Information-Systems GmbH) beheimatet ist.

 

Stoffel gilt hierzulande als ausgewiesener OOH-Experte der Medienbranche – er ist seit mehr als 25 Jahren in verantwortlichen Positionen in diesem Bereich tätig: Nach Stationen bei awk Außenwerbung und MSA Media wechselte er 2007 zu Kinetic Deutschland, die inzwischen komplett in GroupM aufgegangen ist. Zunächst als Senior Account Director, Deputy Managing Director und Managing Director tätig, zeichnete er ab 2017 als Chief Operating Officer (COO) von Kinetic verantwortlich.

Seit August verstärkt Ralf Stoffel nun unsere Geschäftsleitung bei der It Works Group! Wir freuen uns sehr, einen so ausgewiesenen OOH-Experten bei uns im Team begrüßen zu dürfen.

Bernd Rabsahl, CEO der It Works Group kommentiert: “Wir freuen uns, dass wir mit Ralf Stoffel einen sehr erfahrenen und exzellent vernetzten Fachmann aus der OOH Branche für unsere Gruppe gewinnen konnten. Unser Ziel bleibt es, die It Works Group mit dem Produkt Locatrics als die DOOH/OOH Plattform für Deutschland auszubauen und unseren Kunden und Agenturpartnern die beste Infrastruktur und den besten Service für OOH zu bieten.”

Ralf Stoffel: „Ich freue mich, meine langjährigen Erfahrungen der OOH-Branche einzubringen und die It Works Gruppe gemeinsam mit meinen neuen Kolleg:innen weiter zu gestalten. Der Markt ist im Umbruch –  sowohl beim digitalen Angebot, den Buchungswegen als auch in der Zusammenarbeit mit den Agenturen. Daher ist es gerade in dieser Phase besonders spannend, zusammen mit unseren Agentur- und Infrastrukturpartnern die All-in-one-Plattform Locatrics auszubauen.”

 

Herzlich Willkommen im Team der It Works Group, lieber Ralf!